Berufliche Perspektiven

ALLES KLAR?! UNTERWEGS IN SACHEN WASSER

Wasser- und Abwasserpreise ab 01.01.2017

Für die Kunden des Wasserverbandes Bersenbrück erhöht sich im kommenden Jahr das Trinkwasser um drei Cent pro Kubikmeter. Der Aufwand für Sanierungsmaßnahmen im Leitungsnetz, geringere Zinseinnahmen sowie ansteigende Abschreibungen machen die geringfügige Preisanpassung unumgänglich.

Erfreulich ist die Senkung des Schmutzwasserpreises für alle Gemeinden. Die geplanten Preisanpassungen gleichen sich insgesamt aus und bedeuten in der Regel keine Auswirkung auf die jährliche Belastung.

 

Wasser:

Der Verbrauchsbeitrag wird von 0,70 Euro auf 0,73 Euro für Wasserzähler bis zu 5 m³ Nenngröße angehoben. Mit  durchschnittlich 1,20 Euro pro Kubikmeter inklusive Grundgebühr und der Mehrwertsteuer von 7 Prozent ist das regionale Trinkwasser im Altkreis Bersenbrück auch weiterhin preisgünstig.

 

Abwasser:

Der Preis für Schmutzwasser sinkt im gesamten Verbandsgebiet von derzeit 2,40 Euro/m³ auf 2,35 Euro/m³. Der Preis für das Niederschlagswasser wird in den Samtgemeinden Artland und Bersenbrück von 7,75 Euro auf 8,00 Euro je angefangene 50 m² erhöht. Für die Samtgemeinden Fürstenau und Neuenkirchen sinkt der Preis von14,00 Euro auf 12,50 Euro je angefangene 50 m².

 

Grundstückskläreinrichtungen, Sammelgruben und Abwasserbehälter:

Fäkalschlamm:

Anfahrtspauschale je Anlage79,00 €
Grundpreis Abfuhr je Anlage bis 3 m³  63,00 €
über 3 m³ Abfuhr je m³ 21,00 € 
Zuschlag für Notentleerung/Einzelabfuhr72,00 €
Zuschlag für Einsätze an Wochenenden, Feiertagen
und Werktagen von 18:00 bis 6:00 Uhr 122,00 €

 

 

Abwasser aus Sammelgruben und Abwasserbehältern:

 

Anfahrtspauschale je Anlage 79,00 €
Grundpreis Abfuhr je Anlage bis 3 m³41,00 €
über 3 m³ Abfuhr je m³   13,80 €
Zuschlag für Notentleerung/Einzelabfuhr72,00 €
Zuschlag für Einsätze an Wochenenden, Feiertagen
und Werktagen von 18:00 bis 6:00 Uhr122,00 €

 

 

 

 

Konzepte für den Klimaschutz

Zur Optimierung einer klimafreundlichen Behandlung des Abwassers wurde 2013 eine Untersuchung aller Kläranlage des Wasserverbandes Bersenbrück in Auftrag gegeben. Die Untersuchung fand im Rahmen des BMU Klimaschutz-Teilkonzept statt und wurde vom Ministerium finanziell gefördert.

 

Mit dieser Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium bereits seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen oder Unternehmen.

 

Für den Wasserverband Bersenbrück liegen nun die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor, die in der angefügten Zusammenfassung Leitet Herunterladen der Datei einhier eingesehen werden können.

Versorgung für Hesepe und Umgebung umgestellt

Bersenbrück. Die Gebiete westlich der A 1 erhalten weicheres Wasser. Bis auf die Bewohner in Epe-Horstsee beziehen Kunden aus Hesepe, Rieste, Epe und Sögeln jetzt Wasser mit dem Härtegrad 8,2 °dh. [weiter...]

Mitglieder des Verbandsausschusses

Für die Wahlperiode 2017 bis 2022 wurden die Mitglieder des Verbandsausschusses gewählt. Die Mitgliederliste wird in Kürze als PDF-Download eingestellt.
 

Rückerstattung zuviel gezahlter MWSt.

Kunden des Wasserverbandes Bersenbrück, die in dem Zeitraum vom 12.08.2000 bis zum 30.11.2008 einen Hauswasseranschluss bekommen haben, können beim Verband ab sofort einen Antrag auf Rückerstattung zuviel gezahlter Mehrwertsteuer stellen. Öffnet internen Link im aktuellen Fenster[weiter...]

Der Antrag kann Leitet Herunterladen der Datei einhier im PDF - Format heruntergeladen werden. Ein Frage- und Antwortkatalog kann Leitet Herunterladen der Datei einhier eingesehen werden. Eine kurze Information können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier herunterladen.

Keine erhöhten Urankonzentrationen im regionalen Trinkwasser

Nach der Berichterstattung in den Medien zu erhöhten Urankonzentrationen im Trinkwasser hat der Wasserverband ein unabhängiges Fachlabor mit einer Uranuntersuchung der eigenen sechs Wasserwerk beauftragt.
Die Trinkwasserproben der Wasserwerke weisen alle einen unter dem für die niedersächsischen Wasserversorgern liegenden Mittelwert von 0,88 Mikrogramm pro Liter auf. Im Wasser der Wasserwerke Fürstenau, Ohrte und Plaggenschale war Uran nicht nachweisbar. In Ahausen, Engter und Engter-Niewedde wurden Werte von 0,64 Mikrogramm, 0,34 und 0,36 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser festgestellt.
Das Umweltbundesamt empfiehlt für die Bundesrepublik einen Wert kleiner als 10 Mikrogramm pro Liter. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt einen Leitwert von 15 Mikrogramm je Liter als "gesundheitlich lebenslang duldbar" vor. Für die Ernährung von Kleinkindern geeignet gilt Trinkwasser mit einem Wert unter zwei Mikrogramm je Liter.
Das Trinkwasser des Wasserverbandes kann ohne Bedenken getrunken und auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet werden.

Hinweisblatt zur Nutzung von Erdwärme

Die Geothermie oder auch Erdwärme genannt ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie kann entzogen und genutzt werden und zählt zu den regenerativen Energien. Erdwärme kann direkt zum Heizen genutzt werden. In der Theorie klingt alles ganz einfach: Man bohrt ein Loch in die Erde und führt ein Rohr ins Erdinnere. Über eine Wärmepumpe wird die Wärme des Erdinneren ins Haus geleitet - und schon ist es warm und man spart Heizkosten. In der Praxis ist es nicht ganz so einfach. Mit dem Leitet Herunterladen der Datei einhier im PDF-Format hinterlegten Hinweisblatt gibt der Wasserverband Tipps, worauf bei der Nutzung der Erdwärme für private Haushalte geachtet werden muss. Unter den Leitet Herunterladen der Datei einallgemeinen Anforderungen für die Errichtung und den Betrieb von Erdwärmesonden bekommen Interessierte zusätzliche Informationen.

Trinkwasser aktuell: Neue Angaben zum Härtebereich

Im Februar 2007 wurde das neue Gesetz zur Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln verabschiedet. Die Hersteller sind verpflichtet, Dosierempfehlungen für die einzelnen Wasser-Härtegrade anzugeben. Nach europäischem Recht gibt es jetzt nur noch drei Härtebereiche:

weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 dh°)
mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter(entspricht 8,4 bis 14 dh°)
hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
(entspricht mehr als 14 dh°)

ein Millimol entspricht 40 mg Calcium
"dh°" ist die alte Abkürzung für "Grad deutscher Härte"

Informationen zum Thema Kanalreinigung:

Wenn die Toilette unfreiwillig zur Dusche wird

Treten während einer Kanalspülung Störungen in den eigenen sanitären Anlagen auf, können verschiedene Gründe dafür verantwortlich sein. Die häufigsten Probleme sind der Austritt von Wasser aus der Toilette, Geruchsbelästigung nach einer Kanalspülung oder Wasseraustritt aus dem Geruchsverschluss. Öffnet internen Link im aktuellen Fenster[weiter...]

Aktuelles rund um's Wasser:

Alte Leitungen aus Blei müssen zur eigenen Sicherheit saniert werden

Das Trinkwasser in älteren Hausinstallationsanlagen fließt auch heute oftmals noch durch Bleirohre: Rund zehn bis zwanzig Prozent aller Hausinstallationen in der Bundesrepublik sind aus Blei, in der ehemaligen DDR sind wahrscheinlich noch wesentlich mehr Trinkwasserleitungen der privaten Haushalte aus diesem Schwermetall in Gebrauch. Die Grenzwerte für die zulässige Bleikonzentration im Trinkwasser wurden in den letzten Jahrzehnten ständig verschärft. Die Trinkwasserverordnung sieht einen Grenzwert von 0,01mg/l vor. In Trinkwasser-Hausinstallationen, die teilweise oder ganz aus Blei verlegt worden sind, ist dieser geltende Grenzwert nicht einzuhalten. Deshalb sollten betroffene Trinkwasserleitungen aus Bleirohren möglichst umgehend gegen gesundheitlich unbedenkliche Materialien ausgetauscht werden. [weiter...]

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